Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Erkenntnisse einer aktuellen Studie zum hybriden Arbeiten sowie die offenkundigen Widersprüche darin, wie Mitarbeitende den Arbeitsplatz erleben. Die Teilnehmenden reflektierten den Befund, dass viele Befragte die Atmosphäre im Büro als wichtig oder sehr wichtig für ein Zugehörigkeitsgefühl einstufen, gleichzeitig aber angeben, dass ihr Zugehörigkeitsgefühl im Homeoffice nicht abgenommen hat. Zudem wurde die Produktivität häufig im Homeoffice am höchsten bewertet – was die Frage aufwirft, wie Organisationen diese Perspektiven interpretieren und ausbalancieren sollten.Ein lebhafter Austausch entstand auch zu einigen Spannungsfeldern, die in den Studienergebnissen sichtbar wurden. Zwar kann das Arbeiten im Homeoffice Fokus und Effizienz unterstützen, doch verwiesen die Teilnehmenden darauf, dass es zugleich die Anfälligkeit für Ablenkungen erhöhen kann. Die Gruppe diskutierte zudem Verhaltensmuster rund um Remote-Arbeit am Ende der Woche – einschließlich der provokanten Frage, ob das Arbeiten von zu Hause am Freitag faktisch das Wochenende verlängert. Letztlich ging es im Gespräch darum, wie Führungskräfte diese Signale deuten und hybride Arbeitsmodelle gestalten können, die Produktivität, Engagement und organisatorischen Zusammenhalt in Einklang bringen.
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4. Februar 2026 · 08:30–10:00
Brew & Business Düsseldorf 02/2026
Ort
Düsseldorf, Germany
Gastgeber
Michael Illert Executive Recruitment
Anmeldung geschlossen

